Seit knapp einem Jahr plant und belegt die DB Netz AG Güterverkehrstrassen auf dem Rheinkorridor mit einem industrialisierten Fahrplanmanagement. Bis 2017 soll das Verfahren auf das gesamte Kernnetz ausgedehnt werden. Erste Erfahrungen in dem Projekt „neXt“ zeigen, dass die Kapazitäten, die damit gewonnen werden, sogar größer sind als erwartet.

„Insgesamt lässt sich sagen: Je mehr wir die Produktion hochfahren, desto größere Kapazitätsgewinne zeigen sich bereits in der Fahrplankonstruktion. Seit wir aber auch die Belegungsplanung einem Algorithmus übergeben, legt das System enorm viel Kapazität frei, die wir aufgrund der hohen Komplexität des Fahrplans bisher schlicht nicht gesehen haben. Es zeigt sich, dass dieser Effekt noch größer ist als wir dachten“, sagt Dr.  Michael J. Beck, Leiter des Fahrplan- und Kapazitätsmanagements bei der DB Netz AG, im Gespräch mit dem Privatbahn Magazin.

Dr. Michael J. Beck, DB Netz AG

Das vollständige Interview und einen ausführlichen Hintergrundbericht über das Projekt neXt lesen Sie in der neuen Ausgabe des Privatbahn Magazins – ab 18. November im Bahnhofsbuchhandel, schon eine Woche früher bequem per Abo. Weitere Informationen und Bezugsquellen unter www.privatbahn-magazin.de.

(red)