Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat die SBB den Ausbau des Bahnhofs Oerlikon zur Hälfte abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Der um zwei Gleise erweiterte Bahnhof ist eine wichtige Voraussetzung für die geplante Angebotserweiterung im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn.

800 Züge fahren täglich durch den Bahnhof Oerlikon und der Pendlerverkehr wird insbesondere im Raum Zürich-Nord weiter wachsen. Unter diesen Rahmenbedingungen modernisiert die SBB im Auftrag von Bund und Kanton Zürich den Bahnhof und erweitert ihn um zwei Gleise. „Der Um- und Ausbau unter laufendem Betrieb ist das Anspruchsvollste an diesem Projekt“, sagte der Gesamtprojektleiter der Durchmesserlinie, Roland Kobel.

Der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon dauert laut SBB noch bis Herbst 2016. Die Kosten belaufen sich auf Seiten der SBB inklusive Immobilieninvestitionen den Angaben zufolge auf rund 525 Millionen Franken. Die Stadt Zürich investiert zusätzlich rund 190 Millionen Franken in den Ausbau des Bahnhofs, die Gestaltung der umliegenden Straßen und Plätze sowie die Anbindung an das städtische Verkehrsnetz.

(SBB)