Mit einer „neuen Welle aus Sozial- und Lohndumping“ sieht Gerhard Tauchner von der österreichischen Gewerkschaft vida die Beschäftigten im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr ins südliche Österreich konfrontiert: „Abgesehen von den bestehenden Problemen beim ungarischen Cateringableger von Henry am Zug droht jetzt weiteres Lohndumping durch slowenisches Lokpersonal im Güterverkehr sowie durch tschechisches Catering-Personal im Personenverkehr.“

Ausländisches Bahnpersonal müsse aber für die Zeit, die es in Österreichs Bahnnetz fahre, anteilmäßig nach geltenden österreichischen Konditionen entlohnt werden. Tauchner fordert deshalb schärfere und häufigere Kontrollen durch die Behörden: „Sonst könnte die aktuelle Novelle des Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetzes zum zahnlosen Papiertiger verkommen.“

(ots/vida)