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Mit der Neufahrner Kurve und der geplanten Walpertskirchener Spange in Kombination mit der Erweiterung des Erdinger Ringschlusses sind beziehungsweise werden nach Angaben der Bundesregierung „die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine Anbindung des Flughafens München an das Fernbahnnetz geschaffen“. Das geht aus der Antwort der Regierung (19/11034) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/10607) hervor.

Die derzeitigen Angebotskonzepte im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beinhalteten eine Bedienung des Flughafens mit sogenannten Flughafenexpresszügen aus Richtung Regensburg und Landshut, heißt es in der Antwort. „Diese sollen künftig in Richtung Salzburg und Mühldorf verlängert werden“, schreibt die Regierung. Ein darüber hinausgehendes, vertaktetes Angebot im Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) werde nach aktueller Einschätzung indes nicht wirtschaftlich zu betreiben sein. „Es ist daher für den Planfall kein SPFV vorgesehen“, heißt es in der Vorlage.