Ein schneller Zubringer, der Fahrgäste aus der Fläche mit dem Hochgeschwindigkeitsstreckennetz verbindet, ein Zug, der mit Energie aus dem Gleisbett versorgt wird und eine Weiche, die selbst erkennt, wann sie gewartet werden muss. Vom 23. bis zum 26. September 2014 geben die Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der internationalen Schienenverkehrsmesse „InnoTrans“ in Berlin (Halle 4.2 Stand 307) einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und die Zukunft des Schienenverkehrs.

Das DLR verfolgt mit dem Next Generation Train (NGT) das Konzept eines schnellen, umweltschonenden und komfortablen Zuges. Nun haben die Wissenschaftler dieses Konzept um den NGT LINK erweitert. Dieser Zubringer soll dafür sorgen, dass  Reisende schneller zu einem Bahnhof mit Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz kommen. Das Konzept sieht dafür einen Triebwagenzug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde vor. Der mit einem hybriden Antrieb ausgestattete Zubringer kann auf Strecken mit induktiver Energieübertragung sowie auf  konventionellen und teil-elektrifizierten Strecken verkehren.

In der Juli-Ausgabe des Privatbahn Magazins stellt DLR-Projektleiter Dr.-Ing. Joachim Winter den NGT Link ausführlich vor. Weitere Informationen und Bezugsquellen unter www.privatbahn-magazin.de.

(DLR)