„Anders als oft kolportiert, veranstalten wir kein bürokratisches Tauziehen, sondern versuchen, Antworten auf komplexe technische Fragen zu finden, die sich aus nicht ausgereiften Produkten ergeben. Und das ist eigentlich die Aufgabe des Herstellers“, sagt der Präsident des Eisenbahn-Bundesamtes Gerald Hörster. Im Gespräch mit dem Privatbahn Magazin erläutert der Chef der Bonner Behörde seine Sicht auf die Zulassungsproblematik in Deutschland. Den Kern des Problems sieht Hörster im Optimierungsbedarf bei den Herstellern, was die Entwicklung von Fahrzeugen und auch was das Projekt- und Zeitmanagement betreffe.

„Wenn es eng wird, werden die Schwierigkeiten dann beim letzten Glied in der Kette abgeladen – nämlich bei der Zulassungsstelle“, sagt der EBA-Chef. Um ein neues Fahrzeug zu entwickeln, zu testen und zu bauen, seien mindestens vier Jahr nötig. Hersteller und Kunden veranschlagen oft aber nur die Hälfte der Zeit, so Hörster.

Das komplette Interview erscheint in der neuen Ausgabe des Privatbahn Magazins, ab dem 30. Juli an Bahnhofskiosks in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg – bequem per Abo schon ab 23. Juli. Weitere Informationen und Bezugsquelle unter http://www.privatbahn-magazin.de/.

(red, Foto: EBA)