Was braucht der intermodale Mensch? Mit dieser Frage befasste sich das diesjährige Anwenderforum der IVU Traffic Technologies AG. Die Mobilität der Zukunft erfordere ein Umdenken der Verkehrsbetriebe und der Politik, so Sparmann weiter. Der Fahrgast müsse noch mehr im Mittelpunkt stehen und die durch den demografischen Wandel hervorgerufenen neuen Bedürfnisse mit einbezogen werden. Über diese These und die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Verkehrs weltweit diskutierten die rund 400 Teilnehmer am 18. und 19. Februar in Berlin.

„Mobilität der Zukunft“ lautete der Titel des Vortrages und bildete gleichzeitig auch den Schwerpunkt der Vortragsreihe. Bedingt durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen wachsen die Anforderungen an den öffentlichen Verkehr zunehmend. Sowohl Verkehrsbetriebe als auch Systemhäuser stellt dies vor neue Herausforderungen. Der intermodale Mensch möchte sich nicht auf ein Verkehrsmittel festlegen, sondern alle vorhanden Möglichkeiten nutzen.

Wichtige Themenbereiche waren aktuelle Trends im E-Ticketing, die offene Bereitstellung von Echtzeitdaten für externe Anwendungen, offene und interoperable Systemwelten oder auch neue Konzepte für die Fahrgastinformation im ländlichen Raum.  „Auch im E-Ticketing werden sich zukünftig noch komfortablere Lösungen durchsetzen“, so Dr. Claus Dohmen, Bereichsleiter der IVU Traffic Technologies AG, in seiner Trendanalyse. „Im Alltag hat sich das Smartphone in kürzester Zeit durchgesetzt und ist zum wichtigsten Medium geworden.“, prognostiziert Dohmen zum Abschluss.

[Quelle: IVU Traffic Technologies AG]