In Frankfurt kommen heute Vertreter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und Vertreter der Deutschen Bahn (DB) zusammen, um die sechste Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt einzuläuten. Für den Fall eines Scheiterns der Gespräche hat EVG-Chef Alexander Kirchner der DB bereits Streiks angedroht.

„Wir haben immer gesagt, wenn wir am Verhandlungstisch weiter kommen, bedarf es keines Streiks. Die Ultima Ratio ist dann notwendig, wenn die Gegenseite sich nicht mehr bewegt“, sagte Kirchner laut Medienberichten. Bewegung ist aus Sicht der EVG dringend nötig, denn die bisher von der DB in Aussicht gestellte Einmalzahlung an die Tarifbeschäftigen reicht der Gewerkschaft nicht aus.

„Wir fordern nicht nur eine Erhöhung des Angebots, wir fordern vor allem eine Gleichbehandlung aller Beschäftigten“, sagte die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba im Vorfeld der Tarifgespräche. Heute hat die Bahn Gelegenheit, ihr Angebot nachzubessern.

(EVG)