Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hält in den Tarifverhandlungen den Druck auf die Deutsche Bahn (DB) weiter aufrecht: „Die  Deutsch Bahn hat Zeit, ihren Standpunkt zu überdenken“, sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky nach den vierstündigen Tarifverhandlungen am Montag in Berlin mit Blick auf die kommenden Gespräche.

Die GDL setzt sich dafür ein, die Flächentarifverträge für Lokomotivführer auf das gesamte Zugpersonal bei der DB auszuweiten. Dies sei zwingend erforderlich, um „in allen Unternehmen“ den Lohnkostenwettbewerb für das Zugpersonal zu beenden „und eine neue Abwärtsspirale für Lokomotivführer zu verhindern.“ Die DB lehnt das ab und möchte stattdessen Haustarifverträge vereinbaren.

Die nächsten Tarifverhandlungen sollen am 28. Januar 2015 in Frankfurt stattfinden, drei weitere Termine seien für Februar vereinbart worden. „Diese finden jedoch nur statt, wenn die DB und ihr Arbeitgeberverband nicht mehr versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen und den Flächentarifvertrag statt auszubauen aushöhlen wollen“, warnte der DGL-Boss.

(GDL)