2013 hat die Frankfurter Kombiverkehr KG exakt 10.459 Lkw-Ferntransporte mehr als im Vorjahr von der Straße auf die Schiene verlagert. Mit insgesamt 937.671 Sendungen wurde ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber 2012 erzielt. „Wir sind nach einem vor allem konjunkturbedingten Rückgang wieder auf Wachstumskurs und den wollen wir auch in diesem Jahr fortsetzen,“ sagt Geschäftsführer Robert Breuhahn.

Beispiele für neue, im vergangenen Jahr hinzugekommene Verbindungen sind etwa Direktzüge zwischen Neuss und Budapest oder zwischen dem südfranzösischen Miramas und Köln beziehungsweise Duisburg. Mit dem im Oktober eingeführten Zug zwischen Frankfurt/Ludwigshafen und Triest hat Kombiverkehr eine neue bimodale Route aufgebaut, über die erstmals Griechenland via des norditalienischen Seehafens per Fähre angebunden ist. Ebenso sind die Westtürkei und der asiatische Teil der Türkei über diese Verbindung in das Kombiverkehr Netzwerk integriert. Neben solchen komplett neu eingeführten Relationen wurde auf einer Vielzahl von Verbindungen die Frequenz gesteigert. Breuhahn: „Damit erhöhen wir die Kapazität, verkürzen Umsteigezeiten und die Gesamtlaufzeit eines Transportes.“

(Kombiverkehr; Foto: Kombiverkehr)