Nach der Klage der DB gegen das als „Schienenfreunde“ bekannt gewordene Kartell von Stahlunternehmen drängt das Bundesverkehrsministerium nun darauf, dass auch städtische Verkehrsbetriebe Schadenersatz verlangen. So berichtet es die Süddeutsche Zeitung in der heutigen Ausgabe. Das könnte Thyssen-Krupp und andere Stahlunternehmen mehrere hundert Millionen Euro kosten, heißt es in dem SZ-Bericht. Aus dem Kreise der städtischen Verkehrsbetriebe gebe es Informationen, dass man sich im März zusammensetzen wolle, um eine Schadenersatzklage vorzubereiten. Einzelne Stadtbetriebe haben den Angaben zufolge bereits Kontakt zum Kartellamt aufgenommen, um das zuviel gezahlte Geld zurückzufordern.

(Quelle: SZ)