Der voestalpine-Konzern hat im Geschäftsjahr 2011/12 (1. April 2011 bis 31. März 2012) mit 12,1 Mrd. Euro den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet und damit den Vorjahresumsatz (10,95 Mrd. Euro) um 10,1 Prozent übertroffen. Das gab das Unternehmen am 30. Mai bekannt. Der bisherige Rekordwert lag bei 11,7 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2008/09. Sowohl EBITDA als auch EBIT seien durch die Vorsorgen für die Schließung der Schienenfertigung in Duisburg und das Kartellverfahren im Bereich Bahnoberbaumaterial beeinträchtigt worden. Aber auch der konjunkturbedingte Ergebnisrückgang in der Division Stahl habe sich entsprechend ausgewirkt.

An der am 13. März 2012 beschlossenen Schließung der Schienenproduktion am Standort der TSTG Schienen Technik GmbH & Co. KG („TSTG“) in Duisburg und dem damit verbundenen Ausstieg aus der Fertigung von Standardschienen hält Voestalpine dennoch fest. Der Grund dafür liege in der mangelnden Wirtschaftlichkeit des Standortes, erklärt das Unternehmen. Die Schließung solle frühestens zum Ende des Jahres 2012 erfolgen. Alle bestehenden Kundenaufträge sollen wie vertraglich vereinbart ausgeführt werden.

(Quelle: Voestalpine)