Die Ankündigung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ab Montag nächster Woche in Streik zu treten, könnte Realität werden – denn heute um 16 Uhr läuft das Ultimatum, dass die EVG der Deutschen Bahn nach dem Scheitern der letzten Tarifverhandlungen gestellt hat, ab.

Am Dienstag hatte die EVG die Bahn „ultimativ“ aufgefordert, ihren Mitgliedern für jeden Monat seit Auslaufen der Tarifverträge eine Abschlagszahlung in Höhe von 100 Euro zu zahlen. „Darüber werden wir nicht mehr diskutieren. Die DB AG muss sich bis Ende des Monats erklären. Bei einem Nein werden Warnstreiks nicht mehr zu verhindern sein“, hatte es in einer Mitteilung der Gewerkschaft geheißen.

In den parallel laufenden Tarifverhandlungen mit der GDL ist die DB bereits einen Schritt weiter. Mittwoch teilte sie mit: In der neunten Tarifverhandlung haben „DB und GDL heute den Tarifvertrag über die Ende Dezember vereinbarte Einmalzahlung“ unterzeichnet.

(EVG / DB)