Die Schweiz wird einen neuen staatlichen Fonds zur Finanzierung von Bahninfastruktur schaffen. Mit einer klaren Mehrheit von 62 Prozent sprachen sich die Schweizer für die Verfassungsvorlage „Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur“ (FABI) aus. Die Volksabstimmung war parallel zu dem viel beachteten Votum über eine Zuzugsbegrenzung für Ausländer in die Schweiz am Sonntag durchgeführt worden.

Mit der Annahme der Fabi-Vorlage werden die Ausgaben der Schweiz für den Ausbau und Unterhalt von Bahninfrastruktur von 4 auf 5 Milliarden Franken (rund 4 Milliarden Euro) erhöht. Bis 2025 sollen Projekte mit einem Volumen von 6,4 Milliarden Franken (5,3 Milliarden Euro) umgesetzt werden. Fahrgäste, Langstreckenpendler, Konsumenten und Kantone sollen für die Mehrausgaben aufkommen.

Bei der SBB freut man sich über das klare Ja des Stimmvolkes zu FABI. Mit FABI sei die Voraussetzung geschaffen für die schrittweise Verbesserung der Qualität unserer Infrastruktur und für die Schaffung von mehr Kapazitäten in der ganzen Schweiz.

(red/SBB)