Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat heute im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz zum sechsten Mal seit 2002 die Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Verbünde und Aufgabenträger nach konkreten Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes befragt. Das Ergebnis: 68 Unternehmen meldeten insgesamt rekordverdächtige 436 Aus- und Umbauprojekte. Der VDV kritisiert in diesem Zusammenhang die chronische Unterfinanzierung des Netzes: „Die Investitionen des Bundes für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes müssen dauerhaft von jährlich 1,4 auf 1,9 Milliarden Euro erhöht werden. Sonst ist die politisch gewollte Verkehrsverlagerung eine Illusion“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.

(PM VDV)