„Pünktlicher, schneller und die Anschlüsse direkter und verlässlicher“ möchte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) das Bahnfahren machen.  Gemeinsam mit Wirtschaft und Verbänden hat er dazu ein „Zukunftsbündnis Schiene“ geschmiedet, das gestern seine Arbeit aufgenommen hat. Das Bündnis steht unter der Leitung des Beauftragten der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Enak Ferlemann.  Der Verkehrsminister möchte einen „Wow-Effekt beim Bahnfahren“ erreichen, damit das aus seiner Sicht „ umweltfreundlichste Verkehrsmittel der digitalen Gesellschaft für die Menschen zur Leidenschaft wird.“

Dazu möchte das Bundesverkehrsministerium einen sogenannten „Deutschland-Takt“ einführen, einen vertakteten Zugfahrplan für das gesamte Bundesgebiet. Er soll Nah- und Fernverkehr integrieren und zusammen mit den Ländern umgesetzt werden. Ab 2020 sollen alle Züge in einem 30- oder 60-Minuten-Takt fahren und koordiniert an den Knotenpunkten ankommen, so dass ein Umsteigen ohne lange Wartezeiten möglich ist.

Auf diese Weise möchte Scheuer „bis 2030 die Zahl der Fahrgäste verdoppeln und mehr Güter auf die Schiene holen. “

Umsetzen soll den „Deutschlandtakt“ das Zukunftsbündnis Schiene.